Esche

Die Esche, die im Jahr 2001 zum Baum des Jahres gewählt worden ist, zählt zur Gattung der Laubbäume. Mit einem Stammdurchmesser von bis zu 2 m erreicht sie eine Wuchshöhe von bis zu 40 m. Die bis zu 20 m langen Stämme der Esche sind komplett astfrei.

Bevorzugt lebt die Esche, die bis zu 300 Jahre alt werden kann, in nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden (z.B. an Rändern von Flüssen oder an Steilhängen) in Europa. Junge Eschen haben eine glatte und hellgraue Rinde, ältere Eschen erkennt man an der grauen, dicht langrissigen Borke.

Die Farbe des Eschenholzes ist weißlich hell, je nach Alter kann aber auch manchmal ein hellbrauner Kern entstehen. Eschenholz ist grobporig und zählt mit seiner gestreiften und unregelmäßigen Zeichnung zu einem sehr dekorativen Holz. Die Markstrahlen sind dünn und verlaufen etagenartig im Holz.

Eschenholz ist hart, elastisch und zäh. Das Holz der Esche lässt sich relativ leicht und gut bearbeiten, nur Beizen funktioniert nicht einwandfrei. In dem festen Eschenholz halten allerdings Schrauben und Nägel sehr gut und auch Leimen und Kleben ist bei diesem Holz kein Problem. Getrocknet werden sollte Eschenholz allerdings nur sehr mäßig und langsam da es sonst zu Rissen kommen kann.

Verwendung findet Eschenholz im Möbel- und Innenausbau, als Holz für Sportgeräte wie z.B. Schlitten, Turngeräte, Leitern, Speere und Bogen, als Werkzeugstiele oder für den Bau von Gitarren. Eschenholz mit hellem Kern wird besonders gern für Parkett oder Fussbodendielen verwendet. Das Holz der Esche zählt mittlerweile zu den wertvollsten Holzarten in den mitteleuropäischen Wäldern.

Im Außenbereich findet es jedoch weniger Verwendung, da es nur wenig beständig gegenüber der Witterung ist und sich zudem auch nur schlecht imprägnieren lässt.

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